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Wo liegen die Zentren, was ist Peripherie?
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Zentrum für Peripherie
Nebeliner Dorfstraße 35
D-19357 Karstädt
Nebenstelle Düsseldorf
Himmelgeister Str. 107f
D-40225 Düsseldorf

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Impressum

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AKTUELL

Einladung zum dritten Wiesengespräch am Sonntag, 19. August 2018 um 15 Uhr
Zentrum für Peripherie, Nebeliner Dorfstraße 35, 19357 Karstädt-Nebelin

Prignitzerinnen und Prignitzer sind herzlich dazu eingeladen, bewährte Ideen für Rezepte beizusteuern und neue Varianten mitzuerfinden. Ideen und Zutaten können mitgebracht werden.
Ausgewählte Highlights werden sechs Tage später am Samstag, 25. August zwischen 12 und 14 Uhr auf dem Brandenburgtag serviert.

BALD

Einladung zum Festessen am Brandenburgtag, Samstag, 25. August 2018
11 bis 14 Uhr im Garten der Begegnung, Hornig 9C, 19322 Wittenberge

am Samstag, 25. August von 11 bis 14 Uhr
Ich bin's Dein Garten - unter diesem Motto lädt das Zentrum für Peripherie, die Montessorischule Wittenberge, das Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien und der Kreisverband Gartenfreunde e.V. Prignitz zum Festessen ein. Vom 20. bis 24. August entwerfen Kinder aus Wittenberge zusammen mit Architekturstudenten aus Wien Bänke, Stege, Bühnen. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit der Kinder, der Studierenden, der Nutzer/innen der in der Nähe gelegenen Kleingärten und weiterer Anwohner/innen. Die ehemaligen Brache soll räumlich gegliedert
werden, so dass ein Ort entsteht, der für Kommunikation nutzbar wird, als Treffpunkt und Platz für Gemeinsames. Der Brandenburgtag wird zum Anlass gemeinsam zu kochen und zu feiern und zu einem weiteren Schritt in der Aneignung und der längerfristigen Weiterentwicklung der Fläche.

LÄUFT
Artists in Wittenberger Weg

Das Zentrum für Peripherie NRW startet 2018 mit einem Residenz-Stipendiums für mit Prozessen arbeitende Künstler/innen am Wittenberger Weg in Düsseldorf-Garath. Erste deutsche Gäste sind Scheibe & Güntzel aus Hamburg. Das Künstlerduo macht am 20.03.18 seinen ersten Besuch als Artists in Wittenberger Weg. 2019 laden wir den brasilianischen Künstler Ricardo Basbaum ein.

Scheibe & Güntzel, Preserved Wittenberger Weg, Foto: Sebastian Bertalan

 

Löcher im Konzept

Sonntag, 21. 01. 2018, 15 Uhr │ KYOTOBAR, Gereonswall 75, 50670 Köln│Ausstellung 15.-21. Januar, 12-18 Uhr #3 der Reihe Bausteine einer Theorie des Peripheren

Zwischenraum

Zwischenraum ist Thema des dritten Gesprächs der Reihe im Projektraum Schilling KYOTOBAR. Johannes Schillings Architektur verschränkt horizontale und vertikale Zwischenräume. Das Gespräch findet im Erdgeschoss statt. Es nutzt als Basis Kommunikationsmöbel, die von TECTA nach Entwürfen von Ute Reeh gebaut wurden. Eine Wandzeichnung verweist dort vom realen Raum auf den Raum zwischen Konzept und Realität und auf Löcher im Konzept. Welche Form hat dieser Raum? Wer übernimmt die Verantwortung Ideen umzusetzen?

Video des Gesprächs vom 21.01.2018 (Kondensierte Fassung, 20:38 min)

 

Beispiel Ebertplatz
Beispiel für eine Sammlung solcher Löcher in Konzepten ist der Kölner Ebertplatz mit seinen – in diesem Fall auch architektonisch vorhandenen – Löchern, Zwischenräumen und Unterführungen. Der Platz ist ein faszinierender Ort, mit dem Künstler*innen seit vielen Jahren experimentieren. Randständige Gruppen haben sich den Ort über lange Zeit hin angeeignet. Die aktuelle Situation zeigt die Vehemenz, mit der die sich drastisch manifestierende Realität und hilflose Lösungsversuche aufeinander treffen.

Gäste
Jörg Beste, Vera Drebusch, Irene und Christine Hohenbüchler, Maik und Dirk Löbbert, Stefanie Klingemann, Michael Nowottny, Ute Reeh, Moritz Riesenbeck, Johannes Schilling, Michael Staab, Peter Stauder, Jan-Christoph Tonigs, Sabine Voggenreiter, Maria Wildeis und weitere.

Plakat 3/8
Zu jeder Veranstaltung entsteht ein Plakat in einer Auflage von 300.

Zentrum für Peripherie
Das Zentrum für Peripherie hat Nebenstellen an allen Orten, an denen eines seiner Projekte stattfindet. Der Beobachtung folgend, dass neue Ideen oft in Nischen, im Schutz des Abseits, an Rändern entstehen, nutzt es die Potentiale künstlerischer Prozesse für gesellschaftliche Entwicklungen. Es untersucht formale Strukturen offenen Raums, wobei ‘Raum’ auch abstrakt zu verstehen ist. Der Begriff ‘Zentrum’ suggeriert Macht und Vorherrschaft. Für Peripherien sind Kreativität und Kooperation entscheidend. Die Reihe Bausteine einer Theorie des Peripheren erörtert hierzu acht Themen.
Jedes Gespräch hat eine konkrete künstlerische Position zum Anlass.

 

Bausteine einer Theorie des Peripheren
Auftaktgespräch Netzwerke
Gemeinsame Kultur entsteht, wenn jede/r etwas beiträgt

 

Arm oder Reich? 15. und 16. September 2017
Kuratiert vom
Zentrum für Peripherie NRW
Treffpunkt Wiese
Wittenberger Weg 1
40593 Düsseldorf-Garath
 
Programm:
Freitag, 15. September, 19-22 Uhr
Kabawil und die AHS
Band Balkoniengang und DJ Charly Pohl
Samstag, 16. September, 11-18 Uhr
Kuchen essen alles vergessen
Ruppe Koselleck und Susanne von Bülow entwickeln entlang biografischer Bezüge Geschichtskuchen, -kekse und -torten.

 

Das Zentrum für Peripherie bietet einen Ort für Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, leistet institutionelle und koordinative Hilfestellung für seine Partner/innen und wirkt als lösungssuchender Thinktank. Ideen werden in realen Situationen ausprobiert und umgesetzt.

Das Zentrum für Peripherie betrachtet Peripherie in ihren Möglichkeiten. Der Beobachtung folgend, dass neue Ideen in Nischen, im Schutz des Abseits, an Rändern entstehen, liegt sein Fokus darauf, das Periphere aufmerksam zu betrachten, wertzuschätzen und zu schützen.

Das Zentrum für Peripherie nutzt und untersucht die Potentiale offener künstlerischer Prozesse für gesellschaftliche Entwicklungen. Es hat zum Ziel, ein Netzwerk aufzubauen in dem Hintergrundforschung im Bereich offener künstlerischer Prozesse betrieben wird. So gestaltete Prozesse nutzen eine klare künstlerisch-formale Struktur, um einen inhaltlich völlig offenen Raum für die Ideen der Beteiligten herzustellen. Das übergreifende Ziel der Arbeit des Zentrums für Peripherie ist, dieses Potential von Kunst für gesellschaftlich relevante Fragen zu ergründen und darzustellen.

Der erste Sanierungsabschnitt des Zentrums für Peripherie wird im Rahmen des Erhalts einer das Ortsbild prägenden Hofstelle und dem Instand setzen einer Außenfläche durch ELER 2014-2020 mit EU-Fördermitteln LEADER unterstützt. Zur Sanierung gehört das Decken dreier Dächer, die Sanierung von Fassade und Fenstern des Atelier- und Bürogebäudes, sowie die Renaturierung der Wiese. Damit sind die Vorraussetzungen für das Format "Wiesengespräche" und für den Bau kommunikativer Skulpturen gegeben.